Donnerstag, 5. November 2020

Rückblick Oktober 2020: Wenig golden - Oft trüb und nass

Der zurückliegende Oktober zeigte sich in diesem Jahr nicht gerade von seiner „goldenen Seite“ und präsentierte sich sehr wechselhaft. Oft war der Himmel mit dichten Wolken überzogen, die auch einiges an Niederschlag mitbrachten. So füllte sich der Regenpott  im Oktober überdurchschnittlich gut auf: Mit einer Summe von 47,6 Litern auf den Quadratmeter, sind etwa 17,2 Prozent mehr als üblich in einem Monat Oktober an Regen gefallen. Die höchste Niederschlagsmenge mit 7.2 Millimetern gab es am 26.10. und ging mit einer langgestreckten Frontalzone über Mitteleuropa einher.

Insgesamt wurden im Oktober 24 Tage mit stärkerer Bewölkung, und nur sieben an denen die Sonne wenigstens über die Hälfte des Tages zu sehen war, gezählt. Das schlug sich klar in der Sonnenbilanz nieder: Mit 101,5 Stunden Sonne, sind nur 89,3% erreicht worden.

Bei der Temperatur gab es zum Ende des Monats ein leichtes Plus zu verzeichnen: Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 10,9 Grad ist der Oktober 2020 um 0,92 Grad zu warm ausgefallen. Unter dem Hoch Ottmar kletterte die Quecksilbersäule am 22. Oktober auf 21,9 Grad mit dem höchsten Wert. Die tiefste Temperatur ist am 14.10 mit 1,5 Grad gemessen worden. Hier hat es mit -1,7 Grad den tiefsten Wert des Monats über dem Erdboden gegeben. In Summe sind drei Bodenfrosttage gezählt worden.

 

 


Sonntag, 3. November 2019

Rückblick Oktober 2019




Der Oktober ist mit einer Durchschnittstemperatur von 12,06 Grad zu Ende gegangen. Er war damit um 2,06 Grad zu warm und reiht sich statistisch in die fünf wärmsten Oktobermonate der letzten 50 Jahre ein. Der wärmste Oktober seit den Wetteraufzeichnungen bleibt der von 2001 mit einer durchschnittlichen Temperatur von 14,2 Grad. Mit durchschnittlichen 5.7 Grad steht der Oktober 1974 an erster Stelle der kältesten.
Das Wetter des vergangenen Monats gestaltete sich recht wechselhaft. Nach einem kühlen und regnerischen Start, folgten ab dem 11. Oktober ein paar freundlichere Tage. Am 13. Oktober wurden mit einer kräftigen Südwestströmung und mit 26,9 Grad gar sommerliche Werte erreicht. Tags darauf stieg die Temperatur noch einmal bis auf 26,2 Grad. Somit hinterließ der Monat zwei Sommertage.
 Den ersten Bodenfrost gab es am letzten Oktobermorgen. Hier wurden in Bodennähe -1,7 Grad gemessen. In zwei Meter über dem Boden erreichte die Temperatur 1,1 Grad als tiefster Wert. Trotz der wechselhaften Witterung mit ein paar morgendlichen Nebelfeldern, schien die Sonne ganze 118,25 Stunden, was in Summe Überdurchschnittliche 103,9% für einen Herbstmonat entspricht. Die höchste Sonnenausbeute brachte der Oktober 2005 mit insgesamt 174,6 Stunden. Den bislang trübsten Oktober registrierten die Wetterstationen 1992: Hier schien die Sonne gerade einmal 46,1 Stunden. Deutlich mehr als normal hat es geregnet. Insgesamt fielen über dem Monat 59 Millimeter, was eine Bilanz von 145,3 % entspricht. Die höchste Regenmenge fiel am 15. 10. Mit 7,4 Liter. Der Regenreichste Oktober steht mit 112,1 Litern von 1998 in der Statistik. 

                                                                       Temperatur
           Abweichung vom Monatsmittel
             Niederschlag
Sonnenstunden